Huy in Belgien

A B S C H N I T T E

Der Abschied

Noch lange wird uns das Bild von den vielen winkenden Freunden am Ufer von Stevensweert in Erinnerung bleiben.

Wohl ebenso lange wird uns in Erinnerung bleiben, was am folgenden Tag geschah: Kurz nachdem wir die Grenze nach Belgien passiert hatten, rechneten wir schon, wann wir wohl in Frankreich sein würden. Als in Lüttich beim "Routineblick" auf den Drehzahlmesser die Nadel beharrlich auf Null zeigte, trat noch keine Unruhe an Bord auf (Sascha: „Da ist wohl die Welle gerissen“).

In der Ausfahrt der nächsten Schleuse stieg die Aufregung, als der Motor stotterte, merklich an. Noch drei Umdrehungen später blieb der Motor stehen (Sascha: "Wohl kein Sprit mehr"). Schnell war der Dieselhahn auf Reserve umgestellt, sogleich sprang der Motor wieder an. Doch das Glück währte noch nicht einmal eine Minute. Nach einer aufregenden Schleppfahrt mit einem netten belgischen Motorfahrer (vielen Dank!) machten wir die Leinen in Huy fest.

Nach einigen zermürbenden Tagen Wartens lautet die Diagnose Zylinderkopfdichtung. Wir hoffen, dass es in drei Tagen am Montag, dem 11.8.03 weitergehen kann

Samstag, 23. August 2003

Mit der Weiterfahrt am Montag, den 11.08. hat es dann doch nicht geklappt. Ganze 12 Tage mussten wir auf die Zylinderkopfdichtungen warten. Gestern war dann der große Tag. Mit Saschas Hilfe gelang es den Mechanikern dann auch den Motor wieder zusammenzusetzen ohne das allzu viele Schrauben übrig blieben. Doch leider funktionierte nur eine Einspritzdüse, so dass wir noch ein bisschen warten müssen.
Trotzdem war der Mechaniker von unserem Motor ganz begeistert: „Un Mercedes, tres bon!“
Für Abwechslung sorgten diesmal Amreis Eltern, die uns aus Freiburg besuchen kamen. Pech war leider, dass genau an diesem Wochenende ein großes Kulturfestival in Huy stattfand und sämtliche Hotelbetten ausgebucht waren. Im Schaukelhotel SAREI wollten sie aber auch nicht übernachten. Ganz „Globetrottermäßig“  verbrachten sie die Nacht im Auto.
Hoffnungsvoll haben wir schon mal die Bücher für die nächste Etappe gelesen. Vielleicht geht es am Montag ja weiter (ihr wisst schon)! Über die vielen Emails haben wir uns sehr gefreut!
Bis zum nächsten mal Eure
Amrei und Sascha

verantwortlich für die Web- Präsentation: A. Vogels

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Wo ist das Wasser?
Amrei arbeitet!
So viel Arbeit!

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Amreis Eltern
Der Motor