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08.11.04 Arguineguin (Gran Canaria)
Erholsame Wochen auf den Kanarischen Inseln! Mit vielen schönen Segeltagen, netten Bekanntschaften und urtümlichen Landschaften überrascht uns die Inselgruppe westlich von Afrika.
Im Hafen von Arrecife, der Hauptstadt Lanzarotes, ist Sascha für eine Woche „Strohwitwer“. In nur viereinhalb Stunden legt Amrei die Strecke zurück, für die wir über ein Jahr gebraucht haben, um in
Deutschland ihre Familie und Freunde zu besuchen. Mit im Gepäck ist natürlich auch eine lange Liste dringend benötigter Ausrüstungsgegenstände. So sind Rucksack und Tasche bei der Rückkehr prall gefüllt. Während des
Auspackens, später an Bord, macht sich Weihnachtsstimmung breit.
Unter anderem hat Amrei fünf superhelle, weiße LED´s mitgebracht. Jetzt kann Sascha endlich das langersehnte, stromsparende Ankerlicht bauen. Beim Schiffsausrüster kaufen wir noch ein herkömmliches
Ankerlicht mit Fresnelllinse in die er die LED´s samt Vorwiderstände einbaut. Am Abend leuchtet es sehr hell und gut sichtbar über den Ankerplatz.
Mit einem „Pot Luck“ feiern wir am 19. Oktober Sascha´s zweiten Geburtstag auf See. Jeder bringt etwas zu Essen und zu Trinken mit und man kann sich von Herzenslust (und nach Hungergefühl) von dem Buffet
bedienen.
Weiter führt uns die Reise nach Fuerteventura. Beim Einkaufsbummel im Süden der Insel erregt eine große Bühne unsere Aufmerksamkeit. Die Band ist gerade beim Soundcheck und der klingt wirklich gut. Das
Konzert soll um 22 Uhr beginnen. Pünktlich stehen wir in der dicht gedrängten Menge auf dem großen Platz. Ob jung oder alt, Mann oder Frau, alle kennen die Texte der spanischen „In-Band“ „Melendi“ auswendig und die
Stimmung ist ausgelassen. Unter einem sternenklaren Himmel verklingen spät in der Nacht die letzten Töne.
Schon am nächsten Tag setzen wir wieder die Segel, da wir Sascha´s Vater auf Gran Canaria treffen wollen. Der Wind meint es gut mit uns, und so fällt der Anker um halb vier nachts in Arguineguin.
Die Wiedersehensfreude ist groß und wir verbringen gemeinsam ein paar sonnige Tage am Strand von Playa del Ingles.
Bei einem Tagestören stecken wir Alfred mit unserer Segelbegeisterung an. Bei Wind und plätschernden Wellen würde er am liebsten an Bord bleiben und sich in den Schlaf schaukeln lassen.
Jetzt freuen wir uns auf eine weitere Woche mit Alfred, bevor er wieder nach Deutschland muss. Danach heißt es auch für uns wieder arbeiten. Wir wollen „Sarei“ aus dem Wasser heben, um den Rumpf neu zu
streichen und ein paar kleinere Reparaturen zu erledigen.
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