lt
rt
 
 

 Juxregatta des
 2. Grundkurses 2005
Logo der DJH-Segelschule
Anerkannte Ausbildungsstätte und
 Mitglied des Fachverbandes
Deutscher Sportbootschulen e.V.


Die Aufgabenstellung:

Schreibe ein Gedicht, das die folgenden Begriffe enthält
- Seemannsgarn
- Kardeel
- Gefahrenhalse
- Legerwall
- Bullenstander


Die Ergebnisse:

Team 1
(Remus, Annelie, Fabian, Susanne und Simon)

Titel: Mein kleines blaues Bötchen

Nun hört Euch mein Gedichtchen an
es ist bestimmt kein Seemanngarn.
So fuhr ich einst aufs Meer hinaus
und fand den See in Saus und Braus.
Mit meinem blauen Bötchen.

„Das Reffen ist entbehrlich“,
die Teamer meintens ehrlich.
„Erst wenn der Wind noch stärker weht,
das Segel auf dem Wasser klebt.“
Von meinem blauen Bötchen.

So fuhr ich ungerefft aufs Meer,
die Teamer winkten hinterher.
Geplant war Segeln Stund’ um Stund’,
mein Ziel, das war der Tonnenrund.
Mit meinem blauen Bötchen.

Der Wind, der frischte zügig auf,
die Böen kriegten wir zuhauf.
Die Gischt, die spritzte über Deck,
und dann entdeckte ich das Leck.
Von meinem blauen Bötchen.

Bald stand ich knietief in der Pfütz’,
und schöpfte Wasser Pütz um Pütz.
Das Material, das wurde lahm
und langsam legte sich der Kahn.
Mein armes blaues Bötchen!

Probleme hatten wir zuhauf,
Gefahren halsten sie uns auf.
So musst ich sehn’ wie beigelegt,
der Bullenstander sich zerlegt.
Von meinem blauen Bötchen.

Das Tauwerk ribbelte sich auf,
und zwei Kardeelen gingen drauf.
So kurz vorm Steg, das muss ich sagen,
bereitete das Unbehangen.
Auch meinem blauen Bötchen.

So suchte ich im Legerwall
laut fluchend nach dem Ankerball.
Ich fand drei Jever und zwei „Gold“:
Das Glück schien mir heut’ nicht sehr hold.
Mir - und meinem blauen Bötchen.

Zehn Meter hatt’ ich noch zum Steg,
das Bötchen lang schon ziemlich schräg.
Mit der Kraft war es vorbei,
die Nerven rissen schon entzwei.
Oh du, mein blaues Bötchen!

Doch plötzlich war, juchheissassa,
das Mobo mit den Teamern da:
Die Helden brachten mir die Wende
Und sorgten für ein gutes Ende.
Mir - und meinem blauen Bötchen.


Team 2
(Birke, Tjede, Mona, Ryan, Andreas und Simone)

Seit einer Woche sind wir in Bad Zwischenahn,
dafür mussten wir teils recht lange fahren.
Doch die Reise hat sich geloht,
denn wir wurden mit der Kunst des Segelns belohnt.

Hier lernte man,
dass man Schiffe nicht nur anschauen kann.
Doch wir lernten nicht nur praktische Sachen,
wir hatten auch über Fachbegriffe zu lachen:

Gefahrenhalse und Legerwall
Sind nicht jeden Seglers Fall.
Das Seemannsgarn, das wissen wir,
das schmeckt besonders gut zu Bier.

Nicht nur Bier
mögen wir,
sondern auch die Schot,
die wir uns verdienen auf und unter dem Boot.
Wenn wir waren in Not,
rettete uns das Motorboot.

Ein Gespann von Kardeelen hilft uns sehr,
damit wir nicht fallen ins Meer.
Nun ist die Woche schon fast vorbei,
morgen sagen wir „good bye“

Ihr denkt bestimmt wir haben was vergessen,
doch auf dieses Wort waren wir nicht so versessen:
Denn den Bullenstander kennen wir nicht
und er passt auch nicht ins Gedicht.


Team 3
(Yvonne, Klaus, Andreas, Anne-Kathrin, Ingrid)

Wir erzählen Euch nun Seemannsgarn,
das geht Euch eigentlich gar nischt an!
Von Teamern hatten wir den Befehl,
„Reimt mal was auf Kardeel!“

Auch Gefahrenhalse und Legerwall,
müssen ins Gedicht auf jeden Fall!
Aber was ist bloß ein Bullenstander?
Das erklärt Euch dieser Mann da!


Team 4
(Thomas, Mareike, Matthias, Simon und Gabriele)

Es war einmal ein Seemansgarn
So fein, wie ein Kardeel,
dies fand sich einst im Legerwall
und macht Gefahrenhalsen, schell.
Der Bullenstander auch dabei,
der braucht ein dickes Fell.


Impressum
Teamer intern