FAQ - Fragen und Antworten

Eure Fragen und unsere Antworten. Sollte eure Frage bei der folgenden Liste fehlen, so schreibt uns über unsere Kontakt-Seite.

Allgemeines

  • Ich bin noch nie gesegelt, möchte es aber gerne lernen. Ist es denn besser, das auf Jollen zu lernen, oder sollte ich lieber einen Törn auf einer Yacht buchen?
    Um Segeln zu lernen sind Jollen ideal. Sie sind "näher am Wasser" und reagieren viel schneller und direkter als große Yachten. Damit bekommst Du ein besseres Gefühl für das Boot und eine unmittelbare Rückmeldung auf alle Deine Aktionen an Bord und lernst damit viel schneller, was richtig und was falsch war. Manchmal ist das Ergebnis, dass das Boot kopfüber und man selbst daneben im Wasser schwimmt. Aber da sind wir natürlich mit unserem Sicherungs-Motorboot immer direkt zur Hand, und die Lernerfahrung ist auf jeden Fall intensiver. Außerdem bietet unser vielfältiger Bootspark für (fast) jeden den richtigen Bootstyp – von den geräumigen Zugvögeln über die wendigen Grubenjollen bis zu den spritzigen Laser Vagos (und für die Kinder haben wir natürlich Optis und einen Laser Pico).
    Natürlich ist Jollensegeln aber auch bewegungsintensiver als das Segeln auf Yachten und "richtiger" Sport. Der Vorschoter hat seinen Spitznamen "Fockaffe" nicht ohne Grund. Wenn Du also im Grunde vor allem gemütlich auf einem Boot in der Sonne sitzen und lange Strecken geradeaus segeln willst, ohne alle paar Minuten Deine Position zu ändern, bist Du auf einer Yacht wahrscheinlich besser aufgehoben.
  • Die DJH-Segelschule ist ja komplett ehrenamtlich organisiert - wie funktioniert das eigentlich?
    Stimmt, sowohl unsere Teamer in den Kursen als auch die Leitungscrew, die den Betrieb der Segelschule organisiert, sind ausschließlich ehrenamtlich tätig. Das funktioniert, weil wir relativ viele Teamer sind (zur Zeit ca. 117, davon 72 momentan aktiv), die jeweils eine oder ggf. auch mehrere Wochen in ihrem Urlaub oder den Semesterferien nach Bad Zwischenahn kommen, um netten Menschen das Segeln beizubringen. Funktional ist die Segelschule Teil der Jugendherberge Bad Zwischenahn, wir verwalten und organisieren uns aber eigenständig.
  • Wie ist die Altersstruktur in den Kursen?
    Generell sind unsere Kurse offen für Teilnehmer ab 16 Jahren. Die Altersstruktur ist meistens bunt gemischt, von Jugendlichen über Studenten und Berufstätige bis hin zu Senioren. Die meisten sind Einzelreisende, wobei natürlich auch öfters Freundesgruppen, Paare oder Familien gemeinsam einen Kurs buchen.
    Das Schöne an der DJH-Segelschule ist aber, dass sich – trotz oder gerade wegen der bunt gemischten Teilnehmer aus allen Altersgruppen, beruflichen Hintergründen und Regionen – fast ausnahmslos ein tolles Gruppengefühl bildet, in dem all diese Unterschiede bedeutungslose werden.
  • Kann ich auch außerhalb eines Kurses bei Euch Boote ausleihen (z. B. wenn ich schon einmal einen Kurs belegt habe)? Oder gibt es die Möglichkeit, nur an einem Wochenende während unseres Urlaubs in der Region Ammerland Segeln zu lernen?
    Grundsätzlich sind wir eine reine Segelschule und bieten ausschließlich die im Internet / DJH-Katalog veröffentlichten Blockkurse als Pauschalangebote zu festen Terminen an. Die Kurse dienen u.a. dazu, die Auslastung der Jugendherberge zu sichern und gleichzeitig den Teilnehmern in Ein- oder Zwei-Wochenkursen Segeln und Gruppenzugehörigkeit zu vermitteln.
    Wenn Kurse nicht ausgebucht sind und der Kursablauf es zulässt, bieten wir allerdings die Möglichkeit zum "Schnuppersegeln" an. Dabei kannst Du, i. d. R. in Begleitung eines unserer Teamer, ca. 2 Stunden auf einem unserer Boote den See erkunden. Wende Dich bei Interesse bitte an die Rezeption der Jugendherberge oder schau' bei uns im Bootshaus unten am Wasser vorbei.
    Einen Bootsverleih finden Sie ansonsten bei Bedarf in Dreibergen auf der gegenüberliegenden Seite des Zwischenahner Meers.

Kursbuchung

  • Ich wohne in der Nähe und könnte während des Kurses zu Hause übernachten. Besteht die Möglichkeit, nur den Segelkurs (ohne Übernachtung) zu buchen?
    Selbstverständlich bleibt es jedem selbst überlassen, zu Hause oder bei Freunden in der Nähe statt in der Jugendherberge zu übernachten. An den Kosten für den Kurs ändert dies jedoch leider nichts, da unsere Preise auf einer Mischkalkulation aus Segel-Angebot, Unterkunft und Verpflegung beruhen. Nur so sind wir in der Lage, vergleichsweise günstige Paketpreise anzubieten. Eine getrennte Buchung der Einzel-Leistungen ist somit nicht möglich.
    Es ist erfahrungsgemäß allerdings ganz praktisch, ein Bett vor Ort zu haben, wenn es abends am Lagerfeuer mal etwas später geworden ist. Auch die Zeit zwischen Segeln und Mahlzeiten kann hin und wieder recht knapp werden, so dass ein gemeinsames Essen in der Jugendherberge oft deutlich angenehmer ist.
  • Ich würde gerne gemeinsam mit meinem Kind einen Segelkurs machen; dieses ist allerdings erst 14 Jahre alt, also eigentlich noch nicht teilnahmeberechtigt. Geht das trotzdem?
    Grundsätzlich sind unsere Segelkurse (abgesehen natürlich von den Familienkursen) nur für Teilnehmer ab 16 Jahren ausgeschrieben. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass wir mit unserem Konzept keine ausreichende Betreuung für jüngere Kinder gewährleisten können. Unter Umständen können wir davon jedoch eine Ausnahme machen, wenn jüngere Teilnehmer gemeinsam mit ihren Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten an einem Kurs teilnehmen und diese an Land die Aufsichtspflicht für das Kind wahrnehmen. Ob dies möglich ist, machen wir in der Regel von der Zustimmung der jeweiligen Kursleitung abhängig, daher ist es in jedem Fall eine Einzelfallentscheidung. Daneben muss auch sichergestellt sein, dass jüngere Teilnehmer über die körperliche Eignung zur Handhabung auch größerer Boote verfügen, da wir in den normalen Kursen keine separate Ausbildung auf Kinderbooten anbieten können.

Fragen zu einzelnen Kursen

  • Kann man den Sportbootführerschein-Kurs auf zwei Jahre aufteilen, also in einem Jahr die erste Woche buchen und im Folgejahr dann die zweite Woche?
    Die optimale Lösung, wenn man sich mit dem Segeln lernen etwas Zeit lassen möchte, ist eigentlich, im ersten Jahr einen Grundkurs zu machen und im zweiten Jahr dann den zweiwöchigen SBF-Kurs. Wenn man grundsätzlich nur eine Woche Segelurlaub im Jahr machen kann oder will, könnte man auch überlegen, im SBF-Kurs dann nur die Praxiswoche zu buchen und die Theorie eigenständig zu lernen (wobei die Teamer in der Praxiswoche natürlich immer bereit sind, verbleibende Fragen zu erklären). Die separate Buchung der beiden Wochen des SBF-Kurses halten wir jedoch nicht für sinnvoll und bieten wir deshalb auch nicht an. Zum einen ist das gemeinsame Lernen in der Gruppe ein wichtiger Bestandteil unseres Konzepts, deshalb möchten wir größere Wechsel zur Halbzeit vermeiden. Es wäre aber auch inhaltlich nicht sehr sinnvoll - in der ersten Woche des Kurses wird der überwiegende Teil der Theorie behandelt, davon würde sicher mit einem Jahr Abstand vieles wieder verloren gehen. Außerdem ist die Verteilung der Theoriethemen und Praxisübungen auf die Kurstage nicht definitiv festgelegt, damit wir flexibel auf die Windbedingungen und die Gruppe eingehen können. Daher würde es bei einer Buchung von je einer Woche in verschiedenen Jahren zu Wiederholungen und Lücken kommen.
  • Muss ich für die Kurse schon Vorkenntnisse haben?
    Im Grundkurs lernst Du das Segeln in Theorie und Praxis fundiert und von Grund auf. Für diesen Kurs brauchst Du natürlich keinerlei Vorkenntniss. Für den SBF-Kurs wäre es hilfreich, wenn Du schon ein bisschen segeln kannst, da durch die umfangreiche Theorie das Lernpensum ohnehin hoch ist. Wenn Du also noch gar keine Erfahrung hast, ist es auf jeden Fall ratsam, vorher einen Grundkurs zu machen. Auf jeden Fall solltest Du aber wissen, worauf Du Dich einlässt, damit Du nicht nach ein paar Tagen merkst "Segel ist gar nichts für mich". Die Wassersportfreizeit ist ein Schnupperkurs, in dem Du Dir von verschiedenen Wassersportarten einen ersten Eindruck machen kannst. Dafür benötigst Du keinerlei Vorkenntnisse. Allerdings kannst Du in diesem Kurs durch das bunt gemischte Programm nicht so intensiv Segeln lernen wie in einem Grundkurs. Die Segelfreizeit und die Segelaction sind Kurse speziell für Menschen, die bereits segeln können. In diesen Kursen findet keine strukturierte Segelgrundausbildung statt, sondern nur eine gezielte Einführung in einzelne fortgeschrittene Techniken. Wenn Du noch nie oder schon sehr lange nicht mehr gesegelt bist, sollstest Du besser zuerst einen Grundkurs machen.
  • In welchen Kursen kann man den Segelgrundschein machen? Ist dies auch in der Segelfreizeit möglich?
    Die "Standardvariante" für den Erwerb des VDS-Segelgrundscheins ist unser einwöchiger Grundkurs. In diesem bieten wir nicht nur eine fundierte praktische Segelausbildung an, sondern behandeln auch die notwendige Theorie in kurzen Unterrichtseinheiten, so dass am Ende des Kurses alle Teilnehmer/innen fit für die Grundscheinprüfung sind. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, auch am Ende des zweiwöchigen Familienkurses (also bei Buchung der beiden aufeinander liegenden Familienkurse gleichzeitig) die Grundscheinprüfung abzulegen. Da im Familienkurs das Programm gezielt auf die Bedürfnisse von Familien mit jüngeren Kindern ausgerichtet ist, ist das Lerntempo geringer. Deshalb gibt es diese Möglichkeit nur, wenn tatsächlich beide Kurse hintereinander gebucht werden.
    Die Segelfreizeit ist dagegen ein reines Urlaubsprogramm, in dem zwar die Einführung in seglerische Spezialtechniken wie Spinnaker/Gennaker- und Trapezsegeln angeboten wird. Ein durchgängiger Theorie- und Segelunterricht ist jedoch nicht vorgesehen. Deshalb können wir in der Segelfreizeit keine Grundscheinprüfung durchführen.
  • Welche Unterlagen brauche ich für die Führerscheinprüfungen, und wann/wie muss ich diese einreichen?
    Du bekommst alle nötigen Unterlagen für die Grundschein- oder die Sportbootführerscheinprüfung mit den Anmeldeunterlagen zuschickt. Sollte etwas fehlen, sag' bitte rechtzeitig in der Jugendherberge Bescheid. Du kannst den Vordruck für das ärztliche Attest [nur für den SBF-Kurs benötigt] auch hier auf unserer Homepage herunterladen. Falls Du über 18 bist und keinen Autoführerschein besitzt, musst Du außerdem ein polizeiliches Führungszeugnis mitbringen. Dieses kannst Du beim Einwohnermeldeamt beantragen.
    Alle Unterlagen sowie die Prüfungsgebühr bringst Du dann einfach mit zum Kurs. Wir sammeln diese am ersten Kurstag ein, überprüfen die Vollständigkeit und leiten sie an den Prüfungsausschuss weiter. Ganz wichtig: bei Minderjährigen muss der Prüfungsantrag von den Erziehungsberechtigten unterschrieben sein, damit die Anmeldung zur Prüfung möglich ist. Wenn Ihr also ohne Eure Eltern an dem Kurs teilnehmt, achtet bitte vor der Abreise darauf, dass diese Unterschrift da ist.
  • Was hat es mit dem ärztlichen Attest für den SBF auf sich?
    Beim Segeln musst Du zum einen insgesamt körperlich fit sein – gerade auf Jollen ist Segeln ein bewegungsintensiver Sport, noch dazu ist man häufig auf Knien oder gebückt unterwegs. Daneben werden aber beim Sportbootführerschein auch ganz spezifische Anforderungen gestellt: Du musst (mit oder ohne Brille) ausreichend gut sehen können, um andere Verkehrsteilnehmer, Verkehrsschilder etc. rechtzeitig zu erkennen. Du darfst nicht rot-grün-blind sein, weil bei Seezeichen die Farben eine wichtige Bedeutung haben. Und Du musst ausreichend gut hören können, da Du die Kommandos von Steuermann/frau oder die Rückmeldungen des Vorschoters/in verstehen musst.
    Deshalb muss bei der Prüfungsanmeldung ein ärztliches Attest vorgelegt werden. Der Vordruck liegt Deinen Teilnehmerunterlagen bei. Ausfüllen lassen kannst Du ihn einfach bei Deinem Hausarzt oder einem beliebigen Allgemeinmediziner. Der Vordruck ist ziemlich selbsterklärend, so dass der Arzt auch damit zurechtkommt, wenn er ihn noch nie ausfüllen musst. Eine spezielle Bestätigung von einem Facharzt (Augen- oder Ohrenarzt) ist im Normalfall nicht nötig. Da musst Du nur hin, wenn Du trotz Brille schlecht siehst, farbenblind oder hörgeschädigt bist.
  • Die DJH-Segelschule bietet einen Segelgrundschein an, auf den Seiten des Deutscher Seglerverbands findet man Hinweise auf einen DSV-Sportsegelschein. Sind das unterschiedliche Scheine?
    Der Segelgrundschein bescheinigt dem Inhaber ein fundiertes Segel-Basiswissen und dient als Grundlage für den Sportbootführerschein-Binnen oder weitere Verbandssegelscheine des DSV.
    Der Sportsegelschein (Sposs) entspricht inhaltlich dem Sportbootführerschein-Binnen (SBF) bzw. früherem A-Schein mit Küstenfahrt. Der Unterschied zum SBF ist, dass er auf Binnenwasserstraßen, bzw. anderen Gewässern mit Führerscheinpflicht (Berlin) nicht weiterhilft. Ziel des Sposs ist es, für Regattasegler, die mit 14 aus dem Opti in den 420er steigen, einen Folgeschein zum Jüngstenschein zu bieten.
    Der DSV-Sportsegelschein wird ausschließlich von DSV-Verbandssegelvereinen ausgebildet, geprüft und ausgestellt. Er ist in den Vereinen kostenfrei. Da wir kein dem DSV angeschlossener Segelverein sind, sondern eine Segelschule, bilden wir nach den Richtlinien des VDS (Fachverband der Deutschen Sportbootschulen) aus, die in Zusammenarbeit mit dem DSV auch hier die Ausbildungsinhalte festgelegt haben. Wir sind Mitglied im VDS und erfüllen die strengen Qualitätskriterien des Verbands. Wir kaufen die Segelgrundscheinpakete beim VDS ein und müssen daher eine Prüfungsgebühr von derzeit 30,- € erheben. Beide Scheine sind keine amtlichen Führerscheine, das ist nur der Sportbootführerschein Binnen!
  • Wie läuft das eigentlich mit der Führerscheinprüfung ab?
    Wir bieten zwei verschiedene Segelscheine an: Die Prüfung für den VDS-Grundschein nehmen wir selbst im Auftrag des VDS ab. Dafür müsst Ihr einen kurzen Theorietest bearbeiten und in einer praktischen Prüfung die wesentlichen Grundmanöver einigermaßen unfallfrei vorführen. Der Sportbootführerschein Binnen unter Segel und Motor dagegen ist ein amtlicher Führerschein, der von einer offiziellen Prüfungskommission abgenommen wird. Dafür kommen am Kursende drei Prüfer vom Deutschen Seglerverband (der diese Prüfungen im Auftrag des Verkehrsministeriums durchführt) zu uns in die Segelschule. Ihr schreibt zunächst eine Theorieprüfung mit Ankreuz-Fragen, und anschließend folgt die praktische Segel- und Motorbootprüfung auf dem Wasser. Außerdem müsst Ihr noch einige Knoten vorführen. Anschließend bekommt Ihr im Normalfall direkt Euren neuen Führerschein ausgehändigt.
  • Wie intensiv ist im SBF-Kurs die Motorbootausbildung?
    Wir sehen uns in erster Linie als Segelschule. Die Motorbootausbildung im SBF-Kurs ist gezielt darauf ausgerichtet, dass alle Teilnehmer sicher die Prüfung bestehen. Ihr werdet natürlich so ausführlich und so oft üben können, dass Ihr unser Boot sicher fahren könnt, insgesamt spielt aber das Motorbootfahren im Kurs eine klar untergeordnete Rolle.
  • Ich möchte auch noch den Sportbootführerschein See und/oder den Sportküstenschifferschein machen. Gibt es dazu bei Euch eine Möglichkeit?
    Da wir ausschließlich mit Jollen auf einem Binnenrevier segeln, bieten wir Kurse für die unterschiedlichen amtlichen oder amtlich anerkannten See-Führerscheine nicht an.

Material und Ausrüstung

  • Ich habe einen Segelkurs (z. B. Grundkurs) gebucht, war aber bisher noch nie segeln. Welche Spezialausrüstung muss ich mir ggf. vor dem Kurs zulegen?
    Generell ist Segeln ein Sport, für den es verschiedenste spezielle Funktionsbekleidung und Ausrüstungsgegenstände gibt. Gerade, wenn Du aber noch gar nicht weißt, ob das auf Dauer wirklich das richtige Hobby für Dich ist, möchtest Du aber vielleicht noch abwarten, bevor Du in teure Segelkleidung investierst.
    Was Du auf jeden Fall brauchst, sind geschlossene Schuhe mit rutschfesten Sohlen, die keine Abriebspuren hinterlassen (idealerweise weiße Sohle). Am besten zwei Paar davon, für den Fall, dass Du einmal nass werden solltest.
    Außerdem ist ordentliches Regenzeug wichtig. Notfalls kannst Du auch normale Fahrrad-Regenbekleidung (Hose und Jacke) verwenden, aber die hält normalerweise beim Segeln nicht lange durch. Deshalb ist es am besten, wenn Du Dir richtiges Ölzeug zulegst. Dazu sind Gummistiefel sehr hilfreich.
  • Abgesehen vom Ölzeug: welche Art Kleidung sollte ich einpacken?
    Nachdem wir in der Jugendherberge wohnen, wirst Du nicht allzu viel Gelegenheit haben, Deine Abendgarderobe auszuführen. Neben der üblichen Alltagskleidung solltest Du zum Segeln bequeme, ausreichend warme Klamotten einpacken. Für den Fall, dass Du einmal nass wirst (von oben oder von unten) sind Synthetikmaterialien ideal, die auch nass noch einigermaßen warm halten und anschließend schnell wieder trocknen. Abends sitzen wir oft am Lagerfeuer, dafür hat es sich bewährt, einen extra Satz Bekleidung einzupacken, da sonst am Ende des Kurses die ganze Garderobe "geräuchert" ist.
  • Segler tragen ja oft Handschuhe - brauche ich als Anfänger auch welche, und tun es auch Fahradhandschuhe o. ä.?
    Da man als Segler ständig an verschiedenen Leinen ziehen muss, oft auch mit nassen Händen, sind die Finger einer hohen mechanischen Belastung ausgesetzt. Deshalb sind Handschuhe - gerade auch für Anfänger, die noch keinerlei Hornhaut entwickelt haben - sehr empfehlenswert. Du musst allerdings nicht unbedingt im Vorfeld Handschuhe kaufen, sondern kannst auch vor Ort in unserem Segelschulshop welche bekommen. Grundsätzlich kannst Du natürlich auch Handschuhe, die nicht speziell als Segelhandschuhe vorgesehen sind, verwenden - bedenke aber, dass nicht alle Modelle für mechanische Belastung bei Nässe geeignet sind.
  • Die Laser-Jollen sehen so aus, als würde man beim Segeln leicht nass werden. Welche Kleidung trägt man da eigentlich beim Segeln?
    Stimmt, Laser-Segeln ist ein meistens nasses Vergnügen. Deshalb segeln wir auf diesen Booten immer im Neoprenanzug. Wir haben eine Auswahl an Neoprenanzügen in den üblichen Größen vorrätig. Wenn Ihr einen eigenen Neoprenanzug habt, den Ihr benutzen möchtet, könnt Ihr den natürlich mitbringen. Darunter trägt man Badeanzug oder -hose. Außerdem braucht Ihr dafür Schuhe, die nass werden dürfen. Es gibt spezielle Neoprenschuhe, genauso gut tut es aber auch ein paar alte Turnschuhe oder andere Schuhe aus Synthetikmaterial.

Sonstiges

  • Muss ich während des Kurses mit zusätzlichen Ausgaben rechnen?
    Kursprogramm, Unterkunft und Verpflegung sind natürlich mit der Kursgebühr abgedeckt. Dazu kommt beim Sportbootführerschein- sowie beim Grundkurs (und ggf. beim zweiwöchigen Familienkurs) die Prüfungsgebühr (vereinzelt können sich dabei auch noch Änderungen gegenüber der unverbindlichen Angabe im Katalog ergeben). Getränke sind während der Mahlzeiten inklusive, ansonsten können wir diese über die Jugendherberge relativ günstig beziehen. Darüber hinaus benötigst Du etwas Taschengeld, wenn wir z. B. zwischendurch Eisessen gehen, beim Berg- und Abschlussfest zusätzliche Verpflegung (z. B. das Grillangebot der Jugendherberge) nutzen, etc.
  • Gibt es in der Jugendherberge die Möglichkeit, Wertsachen einzuschließen?
    Es gibt in den Zimmern kleine Schränkchen für Kleidung und persönliche Gegenstände. Diese lassen sich mit einem Vorhängeschloss absperren. Das Schloss ist dabei ggf. selbst mitzubringen oder zu besorgen.
  • Gibt es Zecken und muss ich mich Impfen lassen?
    Die Jugendherberge liegt in Niedersachsen im Landkreis Ammerland und wird nicht als Hochrisikogebiet definiert. Zecken sind bei uns eher selten. Weitere Informationen können beim Rober Koch Insitut oder über das Zecken Infoportal eingeholt werden. Ob eine Impfung sinnvoll und notwendig ist sollte rechtzeitig mit dem Hausarzt abgesprochen werden.