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Bei ruhigem Spätsommerwetter entstanden einige Fotos während des Ablegens von unserem Steg: http://tinyurl.com/n536h5
Gruß, Volker R. |
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So, dann wollen wir doch mal loslegen, wenn kein anderer schreiben will, müsst ihr alle jetzt mit dem leben, was ich hier von mir gebe. Ergänzungs- und Änderungswünsche nehme ich gerne entgegen.
Also, wo fange ich an? Am Besten von vorne, richtig? Von der nicht ganz ausgebuchten Freizeit hat sich Volker leider ohne auf einem Boot gewesen zu sein, krank verabschieden müssen. Danke für die Fotos, Volker und gute Besserung! Der Rest der standhaften Truppe kämpft mit dem Wetter, aber halt, da bin ich ja schon wieder zu weit gesprungen.
Fange ich doch einfach mal bei Sonntag an: Nach der Ankunft und dem schnellen Zimmer beziehen, konnten wir nach dem Abendessen noch eine Runde in den Sonnenuntergang segeln. Vorstellungsrunde auf der Pram bei spiegelglattem See und leuchtend rotem Sonnenuntergang - ein Traum.
Bilanz des Abends: Das Abendrot ist nur Dreck in der Atmosphäre, aber so schön. |
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Montag
Der Wettergott meinte es gut mit uns, der Start in die Woche bei ruhigem Wind, damit sich alle wieder an die Pinne und die Schoten in den Händen gewöhnen konnten. Es haben tatsächlich alle den Tag kenter- und Pannenfrei überstanden. Nach dem Abendessen sind die gänzlich unerschrockenen zur Kenterübung raus an die Pram gefahren. Da wurde die Hai-Energy Besan-Schot-frei umgeschmissen und das Aufrichten und Reinkrabbeln geübt. Nach Sonnenuntergang wurde natürlich noch das Lagerfeuer angeheitzt.
Bilanz des Abends: Ententanz bei Sonnenuntergang erspart viele Paddelschläge |
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Dienstag
Wieder ein schöner Segeltag, allerdings ist es am Nachmittag doch ein wenig zugezogen, aber ohne Sonne kann man ja glücklicherweise segeln. Das Motorboot kam gut zum Einsatz, nicht zuletzt weil das Segel der Dry Fino eingerissen ist. Die Crew war sich einig, dass der Zwischenahner Riesen-Wels Besuch von seinem Freund, dem fliegenden Schwertfisch, bekommen hat. Zum Glück hat er sich die alten leicht maroden Segel ausgesucht und nicht die neuen, die für die nächste Saison am nächsten Tag geliefert wurden. Angeblich waren die alten Segel auch einmal so schön weiß...
Bilanz des Abends: Werwölfe heulen am Lagerfeuer zu Besan-Schoten |
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Mittwoch
Nach einem ruhigen Segelvormittag, sollte die Nachmittagsrunde nach Dreibergen zum Kaffeetrinken gehen. Das Anlegen in Dreibergen wurde für unsere Teamer allerdings aufregender als geplant: Stark zulandiger Wind ließen einige Boote mit zu viel Schwung in die ziemlich enge Bucht schießen, Dabei hat wohl die Dry Fino den Vogel abgeschossen und ist in volle Fahrt an der Nog vorbei und nach dem Abbremsen hing die Dierk im Fahnenmasten des Fähranlegers. Christian war selber erstaunt, wie schnell er sein Taschenmesser aufklappen kann. Als Joscha dann souverän vormachen wollte, wie man einen Anker auswirft, hat er sich doch glatt leicht verschätzt und den ganzen Anker versenkt - samt Ankerleine. Als braver Teilnehmer habe ich mich an sein Vorbild gehalten und das ganze gleich noch einmal hinterhergeworfen, aus reiner Solidarität versteht sich, damit wir uns die Besan-Schot am Abend teilen können. Nach tiefem Luftholen schmeckte der Kuchen und das Eis noch einmal so gut. Am Abend haben uns auf den Steg gesetzt und gesungen bis man in den Liederbüchern den Text nicht mehr lesen konnte.
Bilanz des Abends: Anker müssen vor dem ausgeklappt werden, und festhalten nicht vergessen. |
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Donnerstag
Angekündigte raue Böen lassen morgens viele pausueren, nur ein paar wagemutige haben sich ein Boot geschnappt. Nachmittags gehen die Sturmböen auf 8-9 Windstärken hoch, so dass die Teamerverständlicherweise keine Boote rauslassen. Am späten Nachmittag waren dann zwei Boote zwischen den Windsurfern, unsere Teamer wollten einen kleinen Materialtest mit den Lasern machen... Am Abend gab es bei Cocktails eine kleine Knotenkunde-Runde im Bootshaus.
Bilanz des Abends: Geocachen ist Schnitzeljegd für große Kinder und Ostfriesentee mit Grümmelkandis schmeckt nur halb so gut. |
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Freitag
Morgens war noch Segeln möglich, bei Windstärke 5 und Böen bis zu 7 haben wir unsere Arm und Bauchmuskeln trainiert. Die Crew der Blaubär wollte einmal ausprobieren, wie sich ein Segelboot ohne Segel fährt: Gerade aus dem Hafen gesegelt, knickte plötzlich der Mast weg und sorgte mal wieder für Hektik bei den Teamern.
Nachmittags waren wieder Böen bis zu 9 Windstärken angesagt, also noch ein Nachmittag Pause für alle - fast alle, denn die Teamer mussten dringend wieder Materialtests machen. Lasern mit Genacker ist einfach schick, wie auf dem Bild vom Mobo zu sehen ist. Allerdings hat sich herausgestellt, dass auch das Material der Laser nicht unkaptuttbar ist, denn eine Crew kam mit ausgerissenem Baum wieder. Die Aufbauwochenbesatzung darf nächstes Jahr den Baumniederdrücker ersetzen, der aus seiner Verankerung gerissen ist. Abends gab es Bier in der ZSK-Kneipe und danach Besan-Schoten am Lagerfeuer.
Bilanz des Abends: Ohne Segel segelt sich schlecht und bierreiches philosophieren bringt erstaunliches zu Tage: Ich bin ich und ihr seid ihr! |
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Samstag
Nach einer letzten Runde über den See am morgen, war der Nachmittag ganz im Zeichen der Einwinterung: Alle Boote aus dem Waser, drehen, schrubben und ab ins Bootshaus. Das wird keiner in guter Erinnerung halten wollen, also erinnere ich lieber an das verdiente Grillen am Abend mit anschließendem Lagerfeuer.
Bilanz des Abends: Boote im Wasser machen deutlich mehr Spaß als an Land |
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Sonntag
Nach dem Frühstück löste sich alles schnell auf und ich sitze nun im Zug und komplettiere diese Zeilen, damit wir uns später noch einmal an diese schöne und ereignisreiche Freizeit erinnern können. Ich hoffe wir sehen uns wieder, aber in Zwischenahn ist das ja nicht ganz unwahrscheinlich.
In diesem Sinne: Mast- und Schotbruch allen Teilnehmern und Teamern, danke für die tolle Woche, auf bald
Holger
Bilanz der Woche: Ein Mast, ein Segel, ein Baumniederdrücker, keinen ernsthaften Personenschaden und viel Spaß dabei! |
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