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Montag (04.07.2011)
Heute hat der Tag um 8 Uhr angefangen. Als erstes haben wir gefrühstückt und dann sind wir ins Bootshaus gegangen und haben Führungen bei dem Steg und im Bootshaus und bei den Vago Booten (Laser) bis 11 Uhr gemacht. Dann haben wir noch einmal etwas Theorie gemacht bis 12 Uhr, dann hatten wir Mittagspause.
Zum Mittagessen gab es Würstchen und Kartoffelsalat, das war eigentlich ganz lecker.Nach der Mittagspause um
14:00 Uhr haben wir noch kurz was übers Wenden und Aufschießen besprochen. Dann war es endlich soweit,
wir durften auf´s Wasser. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und mussten die Boote bereit machen, jeder in seiner Gruppe. Wir sind dann auf dem See raus gefahren,die einen früher die anderen später und das im begrenztem Bereich. Es war ganz witzig, jeder durfte mal alles machen, es wurde immer gewechselt zwischen den Leuten in einer Gruppe. |
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Mir persönlichhat das Lenken des Bootes am meisten Spaß gemacht aber es war auch schön sich einfach mal vorne hinzusetzen und nichts zu tun. Um 18 Uhr gab es dann
Abendessen, es gab Spaghetti Bolognese, die sehr lecker waren. Um 19 Uhr haben wir dann
nochmal über das geredet, was wir beim Segeln verbessern können. Danach wurde uns nochmal das
erklärt, was für verschiedene Winde es gibt (z.B. Fahrtwind oder Wahrer Wind).
Ich muss ehrlich sein,dabei bin ich auf der Schulter meines Vaters ein bisschen eingeschlafen, war
sehr bequem. Aber Parallelogramme haben wir selbst in Mathe nicht mehr um 21 Uhr.
Aber das Wichtigste habe ich hoffentlich mitbekommen. Danach haben wir verschiedene
Knoten gelernt, da war ich dann wieder voll dabei. Dann wurde uns nochmal das Wenden mit
einem Vago Boot (Laser) gezeigt, allerdings nicht auf dem Wasser sondern auf dem Rasen.
Das war sehr lustig, denn Jürgen und Lucas haben für uns den Wellengang und den Wind gemacht.
Alles in allem war dieser Tag ein ganz gelungener Tag, den ich so richtig genießen konnte.
Geschrieben von Alexander (13) |
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Dienstag (05.07.2011)
Heute hat der Tag mal wieder um 8 Uhr angefangen mit dem Frühstück, aber eins war anders, wir hatten keinen Wind. Nach dem Frühstück haben wir dann im Bootshaus Theorie gemacht. Dann wurde uns gesagt, dass zu wenig Wind sei zum Segeln. Deswegen sollten wir noch den ganzen Vormittag Theorie machen. Das war aber interessant weil das ungefähr auch so im Test dran kommt. Nach der langen Theorie gab es dann Mittagessen. Es gab Suppe und andere Dinge, die ich mir nicht merken konnte. Aber es war lecker, soviel kann ich sagen. Um 14 Uhr war es dann mal wieder soweit, wir durften auf's Wasser. Ich war mit Viktor und Heike in einem Team und Steffi ist dann bei uns noch mitgefahren. Alles in allem war es ganz witzig. Wir sollten auf das Motorboot aufschießen aber immer als wir es machen wollten, war entweder schon einer am Motorboot oder wir sind ganz knapp dran vorbei gefahren. Um 17:50 Uhr sind wir dann wieder in den Hafen gefahren. |
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Zum Abendessen gab es Klöße mit Reis und einer leckeren Soße. Dann hatten wir um 19 Uhr nochmal ein bisschen über den Tag gesprochen und was wir besser machen können. Uns wurde gesagt, dass wir das Fußballspiel der deutschen Frauen anschauen dürfen, wenn wir jetzt noch einmal richtig mitarbeiten würden. Aber am Ende hatten weniger als die Hälfte Fußball wirklich geschaut. Ich und andere waren unten am Steg und haben den Sonnenuntergang angeguckt. Dann sind wir hoch ans Lagerfeuer gegangen und haben ganz viele Liegen um das Lagerfeuer gestellt. Silke hat beschlossen, dass wir jetzt auch ein Liegestuhl-Aufbautraining machen sollten, davon habe ich jetzt aber noch nicht soviel bemerkt. Am Lagerfeuer haben Lucas, Ralf und Katharina nacheinander etwas Gitarre gespielt und dazu haben wir gesungen. Ich finde, wir haben gar nicht so schlecht gesungen, bloß manche Töne haben wir eben nicht so gut getroffen.
Aber die Hauptsache ist doch, dass die deutschen Frauen gegen Frankreich gewonnen haben.
4:2 f |
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Mittwoch (06.07.2011)
Heute fange ich mal mit dem Wichtigsten an. Wir haben einen Satz des Tages von Thorsten, der lautet: „Bei Lee Anluven“.
Und noch eine Sache ist passiert. Bei dem Boot, in dem Horst und seine Gruppe drin gesessen sind, ist was kaputt gegangen, deswegen wurden sie dann auf andere Boote verteilt.
Ja, das war eigentlich das Wichtigste, dann gebe ich euch mal den Tagesablauf.
Heute fing der Tag wie immer um 8 Uhr mit dem Frühstück an. Danach um 9 Uhr haben wir im Bootshaus nochmal etwas Theorie gemacht und dann sind wir aufs Wasser gegangen bis 12 Uhr.
Dann gab es Essen und danach hatten wir noch unsere Mittagspause bis 14 Uhr. Dann hatten wir nochmal ein bisschen Theorie aber danach sind wir wieder aufs Wasser. Dann sollten wir um ca. 17:40 Uhr wieder rein kommen weil wir noch das Bergfest vorbereiten wollten. Obwohl ich noch nicht so ganz verstehe, wieso dieses Fest Bergfest heißt, war dieser Abend trotzdem ganz schön.
Wir haben Pizza gegessen und danach nochmal etwas Eis.Ich hatte Stracciattela Eis, das war sehr lecker.
Trotzdem wurde ich dann etwas müde und bin deswegen auf mein Zimmer gegangen. Aber ich habe gehört, dass die anderen noch etwas länger geredet haben.
Für mich war dieser Tag mal wieder ganz schön. |
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Donnerstag (07.07.2011)
Heute hat der Tag um 8 Uhr angefangen. Aber leider hat wie immer das Frühstücksei gefehlt aber eigentlich ist es trotzdem immer ganz lecker. Dann sind wir um 9 Uhr ins Bootshaus gegangen und haben ein neues Manöver gelernt, das heißt: Boje/Mensch über Bord !!!
Das haben wir dann auch gleich mal auf dem Wasser ausprobiert. Ist ganz gut gelaufen, obwohl ich gestern das 1. mal in meinem Leben alleine gesegelt bin, auf einem Optimisten. Dann gab es Mittagessen, es gab Lasagne. Wir hatten dann noch bis 14 Uhr Mittagspause und danach sind wir nochmal ins Bootshaus gegangen um Theorie zu machen. Ich hab mal wieder eine sehr wichtige Frage gestellt, die mir Jens leider nicht beantworten konnte: Warum steckt da ein Schwamm im Fenster? Dann sind wir nochmal aufs Wasser gegangen um nochmal alle Manöver zu wiederholen, die wir bis jetzt gelernt haben. |
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Als ich mit dem Optimisten eine Wende machen wollte, wurde daraus leider eine Patent Halse, aber es ist alles gut ausgegangen. Ich kann jetzt schon eine Regatta Halse, aber die ist auch nicht so schwer. Dann sollten wir zum Abendessen wieder reinkommen. Um 19 Uhr sollten wir nochmal zum Bootshaus kommen. Dort haben wir besprochen, was wir mach müssen, wenn wir kentern und dann haben wir auch eine Kenter-Übung im echten Wasser gemacht.
Ralf hat für uns die Plumps immer umgeworfen und wir mussten sie dann wieder aufrichten. Als wir das gemacht haben durften wir auf unsere Zimmer gehen. Es wurde in der Grillhütte noch ein Lagerfeuer gemacht. Neben dem Lagerfeuer haben wir dann Karten gespielt z.B. UNO. Heute gab es gleich 4 Besanschots weil die Krake ihr Unwesen trieb, und bei einer habe ich eine Melone bekommen.
Heute war mal wieder ein schöner Tag, und wenn wir nicht gestorben sind so leben wir noch heute. |
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Freitag (08.07.2011)
Heute sind die meisten von uns zum ersten Mal ohne Teamer gesegelt. Das hat soweit ganz gut geklappt, aber im Zugvogel, wo auch mein Vater (Heiner) mitgesegelt ist, ist was Lustiges passiert. Es waren noch Thorsten, Ingrid und Elvira mit an Bord. Als sie gerade „Boje über Bord“ üben wollten, hat das Boot so eine Schräglage bekommen, dass Elvira dann tatsächlich selbst über Bord gerutscht ist. Mein Vater und Thorsten haben sie dann schnell wieder ins Boot gezogen und wollten zurück zum Hafen segeln, damit Elvira aus den nassen Klamotten raus kam. Es hat aber nicht lange gedauert, da lag das Boot wieder ziemlich schräg, nur diesmal ging nicht nur einer über Bord sondern das ganze Boot kenterte und alle waren nass. |
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Ich glaube es war ganz gut, dass wir am Abend vorher die Kenter-Übung gemacht haben. Nachdem sie das Boot wieder aufgerichtet hatten, haben Steffi und Ralf sie dann mit dem Motorboot in den Hafen gezogen. Das war wohl auch besser so, sonst wären sie womöglich nochmal im Wasser gelandet. :-))
Abends sind wir dann alle noch gemeinsam zum Eisessen nach Bad Zwischenahn gegangen, das Eis war richtig lecker. Als wir dann später wieder zur Jugendherberge zurück gegangen sind, stand geheimnisvollerweise mit Heu „We love Segelschule“ auf dem Weg. Wir wussten gar nicht, wer das geschrieben hatte, aber die Idee fand ich sehr gut.
Ich fand das Kentern am witzigsten. Aber leider wollte die Krake mich nicht runter ziehen, ich glaube sie hatte Angst vor mir. |
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Samstag (09.07.2011)
Heute war der große Tag, heute war die Prüfung.
Der Tag hat für manche schon um 5 Uhr morgens angefangen, sie sind nämlich einmal um den ganzen See gesegelt. Das nennt man Tonnenfahren , man muss nämlich immer mit dem Paddel gegen die Tonnen schlagen. Das hat ungefähr bis 7 Uhr gedauert, es waren schließlich auch 11 Kilometer. Dann gab es um 8 Uhr erst mal Frühstück, um 9 Uhr haben wir uns dann für den schriftlichen Teil der Prüfung im Bootshaus getroffen, danach mussten wir noch Knoten zeigen und dann ging es ab ins Segelboot. Dort mussten wir dann Halsen und Boje über Bord und die ganzen anderen Manöver machen. Dann bin ich erst mal ins Bett gegangen weil ich todmüde war, ich war ja auch schon seit halb 5 auf den Beinen. |
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Eigentlich wollten wir nachmittags noch nach Dreibergen zum Pflaumenkuchenessen fahren oder eine Regatta machen, aber dafür war dann das Wetter zu schlecht. Dann war noch unsere Abschlussfeier. Wir haben gegrillt, Spiele gespielt und wir haben geredet und gelacht. Richtig lustig war das Tanzspiel von Simon, bei dem wir zum Schluss rückwärts gehen sollten und dabei alle umgefallen sind. Katharina hatte auch eine gute Idee. Alle Teamer mussten ein menschliches Boot spielen und jedesmal um das Boot rumlaufen, wenn z.B. Wind oder Fockaffe oder so im Text vorkamen. Das war ein ausgesprochen schöner Abend.
Und alle haben die Prüfung bestanden.
Viele Grüße Alexander |
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Sonntag (10.07.2011)
Heute war der Tag der Abreise, leider, ich wäre gerne noch ein paar Tage länger geblieben. Um 9 Uhr haben wir uns alle nochmal getroffen zum Gruppenfoto und um die Getränke zu bezahlen. Nachdem wir die Zimmer geräumt hatten, haben wir bei Silke die Zimmerschlüssel abgegeben. Dann haben wir uns alle voneinander verabschiedet und sind (fast) alle wieder nach Hause gefahren. Nur Volker hat noch 2 Wochen dran gehängt um bei „Segeln satt“ mitzumachen. Das hätte mir auch gefallen aber vielleicht kommen wir ja auch mal wieder hier her um im Bad Zwischenahner Meer zu segeln. Und Katharina und Victor sind noch für 2-3 Stunden Surfen gegangen.
Übrigens, falls mir noch jemand meine Frage beantworten kann, warum im Fenster im Schulungsraum ein Schwamm steckte, so könnt ihr mir ja eine e-mail schicken, würde mich freuen. |
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